Kfz-Steuer – einfach erklärt, schnell berechnet

Herzlich willkommen auf dem Kfz-Steuer-Portal

Jedes Jahr aufs Neue kommt der Kfz-Steuerbescheid. Der eine muss eine Menge Geld löhnen, der andere nicht. Doch wie ergeben sich derartig große Unterschiede und welche Rolle spielt die Motortechnik dabei? Auf unserem Portal finden Sie alle Antworten auf etwaige Fragen zur Kfz-Steuer. Sowohl vor als auch nach 2009. Außerdem informieren wir Sie über die verschiedenen Schadstoffe, die das gewöhnliche Auto ausstößt und über die Verwendungszwecke der Kfz-Steuer.

Wann wurde die Kfz-Steuer eingeführt?

Der eigentliche Gedanke zur Besteuerung von Kraftfahrzeugen liegt schon mehr als einhundert Jahre zurück. Damals nannte sich das Ganze jedoch Luxussteuer und wurde zunächst ausschließlich im schönen Bundesland Hessen erhoben. Ein paar Jahre später – genauer gesagt 1899 – wurde daraus die Kfz-Steuer, die bis 1933 regelmäßig bezahlt werden musste und dann außer Kraft trat. Nach nur zwei Jahren entschloss man sich jedoch, erneut auf die Regelung der Kfz-Steuer zurückzugreifen und verankerte 1949 ein Gesetz, das besagte: Die Kfz-Steuer gehört den Ländern.

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So war jedes Bundesland für das Eintreiben und das Erheben der Kraftfahrzeugsteuer selber verantwortlich und durfte die Einnahmen alleine nutzen. Im Jahre 1985 trat eine Reform der Kfz-Steuer inkraft. Die besagte: Je schlechter die Qualität der Abgase, umso höher die Kosten. Die wurden schon damals alle 100 cm³ Hubraumgröße berechnet. Das Prinzip hielt sich letztendlich bis ins Jahr 2009. Heutzutage ist die Kfz-Steuer wieder Sache des Bundes.

Neben dieser Änderung liegt nun auch eine andere Berechnungsgrundlage vor. Das liegt vor allem an den modernen und innovativen Techniken, bei denen längst nicht mehr nach der reinen Hubraumgröße bewertet werden kann. Viel wichtiger ist die Einhaltung der Grenzwerte, um die Umweltziele der Europäischen Union erreichen und einhalten zu können.

Und was macht der Staat mit der Kfz-Steuer?

Schlaglöcher werden nicht nur mit der Kfz-Steuer gefüllt. Auch andere Einnahmen stopfen die Lücken. Vorab die Information: Aus den zig Millionen Fahrzeugen auf den Deutschen Straßen werden im Schnitt über 8,5 Milliarden Euro jährlich. Klingt nach einer gewaltigen Summe. Bedenkt man aber, dass wir in Deutschland über 600.000 Kilometer Straße haben, relativiert sich das ganz schnell. Diese Straßen schlucken nämlich eine ganze Menge Geld: Schilder Wartung Neubau Instandsetzung Winterdienst Verkehrsüberwachung Das heißt aber nicht, dass die Kfz-Steuer nur in die Infrastruktur unseres Landes fließt.

Tatsächlich sind Steuereinnahmen nicht unbedingt an ein einziges Vorhaben gebunden, sodass sie zusammen mit Lohnsteuer, Umsatzsteuer und anderen Einnahmen in einen großen Topf fließen. Aus diesem wird dann wiederum das Geld genommen, das für die oben genannten Arbeiten genutzt wird. Wenn Sie also Ihre Sonntagsbrötchen kaufen, füllen Sie damit also auch einen kleinen Teil eines Schlaglochs. 

Weitere Staatseinnahmen im Straßenverkehr

Natürlich fließen noch weitere Gelder aus dem Straßenverkehr in die großen, leeren Taschen des Staates. Dazu zählen sich beispielsweise die Mineralölsteuer, die jedem Autofahrer die Schweißtropfen auf die Stirn treiben. Tatsächlich wird jeder Liter Benzin oder Diesel mit einem kräftigen Steuersatz versehen. Im Grunde ist es fast nur dieser Steuersatz, der die Preise in ungeahnte Höhen katapultiert. Neben dieser Steuer gibt es in Deutschland eine Mautgebühr für Lkw. Die Ermittlung dieser Gebühren erfolgt übrigens über die oft sichtbaren Kamerabrücken, die über Autobahnen ragen. Der gewöhnliche Autofahrer bekommt von der Maut aber nichts mit.

Im Gegensatz zu anderen Ländern muss diese nämlich nicht entrichtet werden, wenn man ein ganz normales Auto fährt. Es steht zwar zur Diskussion, ob ausländische Fahrzeuge für die Nutzung deutscher Straßen bezahlen müssen – irgendwo ist diese Idee aber unfair.