Kfz-Steuer – einfach erklärt, schnell berechnet

Die Autosteuer Berechnung im Allgemeinen

Nahezu jeder Halter eines Kraftfahrzeugs muss in Deutschland seine Kfz-Steuer bezahlen. Einzige Ausnahme bilden Fahrzeuge mit sogenannten grünen Kennzeichen. Historische Autos – also Oldtimer – erhalten einen starken Rabatt. Andernfalls wären die laufenden Kosten eines solchen Fahrzeugs viel zu hoch, als dass es sich jemand als Hobby anschafft. Und mit jedem verlorenen Oldtimer bricht auch ein Stück Kultur weg.

Die Besteuerung vor 2009

Im Jahr 2009 wurde die Berechnung der Kfz-Steuer reformiert. Das ist der Tatsache geschuldet, dass sich die Motoren immer weiter entwickelten und längst nicht mehr einfach so miteinander vergleichbar waren. Außerdem musste ein Weg gefunden werden, das Senken der Emissionen für die Hersteller attraktiver zu machen. Gleichzeitig sollten Fahrzeuge mit einem großen Hubraum, aber geringen Schadstoffausstößen, nicht unter der Besteuerung leiden.

Vorab muss eines erklärt werden: Die Kfz-Steuer vor 2009 bezog sich sowohl bei Benzinern als auch bei Dieselmotoren stets auf die Hubraumgröße. Man sprach und spricht dabei von einer Steuer pro 100 cm³. Auf diesen Hubraum wird dann eine festgelegte Gebühr erhoben, die wiederum abhängig von den Emissionen ist. Ein rein fiktives Beispiel: Ein Auto hat einen 1,6 Liter Motor und durch die jeweilige Euro-Norm fallen 7,- Euro pro 100 cm³ an. Dann errechnet sich die jährlich zu zahlende Kfz-Steuer, indem man 16 mal 7,- Euro rechnet. Es würde also eine reelle Steuer von 112,- Euroanfallen.

Nach 2009

Die Kfz-Steuer nach 2009 sorgt dafür, dass fahrende Schornsteine mehr bezahlen müssen. Statt einfach nur nach dem Hubraum zu berechnen, wird für diesen eine relativ kleine Pauschale fällig. Dazu kommt dann aber immer eine Gebühr für Emissionen, die einen festgelegten Grenzwert überschreiten. Das heißt: Wer zugunsten der Leistung auf eine umweltfreundliche Technik verzichtet, hat es in Zukunft schwerer bei der Kfz-Steuer. Das trifft vor allem Diesel. Denn deren pauschaler Satz für Hubraum liegt etwa fünf Mal höher als bei Benzin.

Gründe für diese Änderung

Die Europäische Union hat große Ziele, um den Klimawandel zu verlangsamen oder gänzlich zu verhindern. Jedes Land hat seine eigenen Auflagen bekommen und erhält Strafen, wenn sie nicht umgesetzt werden. Der Straßenverkehr ist nun mal ein drastischer Klimakiller, sodass selbstverständlich auch hier Änderungen vorgenommen werden müssen. Aus diesem Grund werden alternative Antriebe wie Autogas sehr begrüßt.

Wir haben für Sie zusammengestellt, welche ungeheuer gefährlichen Schadstoffe bei der Verbrennung von Diesel oder Benzin auftreten. Darüber erfährt man in den Nachrichten herzlich wenig.

Für die Berechnung der Autosteuer folgen Sie bitte diesem Link.